Kinder und Jugendliche
Angebot für Kinder und Jugendliche
In unserer Praxisgemeinschaft bieten wir psychotherapeutische Unterstützung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum vollendeten 21. Lebensjahr an. Die Behandlung erfolgt im wissenschaftlich anerkannten Richtlinienverfahren der Verhaltenstherapie und wird von Frau Muriel Bormann durchgeführt.
Kinder und Jugendliche erleben psychische Belastungen häufig anders als Erwachsene. Schwierigkeiten können sich unter anderem im Verhalten, in der emotionalen Entwicklung, im sozialen Miteinander, im schulischen Bereich oder auch durch körperliche Beschwerden äußern. Nicht selten führen anhaltende Belastungen zu einem erheblichen Leidensdruck – sowohl für die betroffenen Kinder und Jugendlichen selbst als auch für ihre Familien.
Psychotherapie kann dabei unterstützen, Belastungen besser zu verstehen, individuelle Ressourcen zu stärken und neue Wege im Umgang mit schwierigen Situationen zu entwickeln. Ziel der Behandlung ist es, die emotionale Stabilität, das Selbstwertgefühl sowie die altersgerechte Entwicklung nachhaltig zu fördern und die Bewältigung des schulischen, familiären und sozialen Alltags zu erleichtern.
Vor Beginn einer Psychotherapie sollte eine kinderärztliche Untersuchung erfolgen, um mögliche körperliche Ursachen der Beschwerden auszuschließen.
Eine psychotherapeutische Behandlung kann unter anderem sinnvoll sein bei:
- Ängsten und starken Sorgen
- depressiven Verstimmungen oder Depressionen
- unaufmerksamem, impulsivem oder sehr unruhigem Verhalten
- aggressivem oder oppositionellem Verhalten
- sozialen Konflikten und auffälligem Verhalten, z. B. Weglaufen, Schulschwänzen, Stehlen oder häufigem Lügen
- belastenden Lebensereignissen oder traumatischen Erfahrungen
- sozialem Rückzug sowie Kontakt- und Beziehungsschwierigkeiten
- Schulvermeidung, Schulängsten oder schulischen Schwierigkeiten
- Konzentrations-, Lern- und Leistungsproblemen
- Mobbingerfahrungen
- Ein- und Durchschlafstörungen
- körperlichen Beschwerden ohne ausreichenden organischen Befund, z. B. Bauch- oder Kopfschmerzen
- Essstörungen wie Magersucht, Bulimie oder Adipositas
- chronischen körperlichen Erkrankungen, bei denen psychische Belastungen mitwirken können (z. B. Asthma oder Neurodermitis)
- Einnässen oder Einkoten
- Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen
- selbstverletzendem Verhalten
- suizidalen Gedanken oder Verhaltensweisen
Im Mittelpunkt der Behandlung stehen eine vertrauensvolle therapeutische Beziehung, die individuelle Entwicklung des Kindes oder Jugendlichen sowie die enge Zusammenarbeit mit den Eltern bzw. Bezugspersonen. Ziel ist es, gemeinsam passende Lösungswege zu entwickeln und die psychische Stabilität sowie die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.